Bergsommer am Kollerhof in Schladming-Dachstein
Ski fahren in der Region Schladming-Dachstein

Planai im Winter - Skifahren am Weltcupberg in Schladming

Pisten, Weltcupatmosphäre und persönliche Tipps für einen Skitag auf der Planai


Die Planai ist wahrscheinlich der bekannteste Skiberg der Region Schladming-Dachstein.


Einmal im Jahr verwandelt sich der Zielhang beim legendären Nightrace in einen Hexenkessel. Doch die Planai ist weit mehr als eine Weltcupstrecke für sportliche Skifahrer.

Breite und hervorragend präparierte Pisten, moderne Liftanlagen und gemütliche Skihütten machen sie auch für Genussfahrer und Familien interessant. Wer es sportlicher mag, kann sich an der 4,6 Kilometer langen FIS-Abfahrt versuchen und über den berühmten Planai-Zielhang bis nach Schladming fahren.

Die Planai liegt mitten in der Schladminger 4-Berge-Skischaukel. Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm sind direkt miteinander verbunden und bieten zusammen 123 Pistenkilometer. Man kann also einen ganzen Skitag unterwegs sein, ohne zweimal dieselbe Piste fahren zu müssen.

Vom Kollerhof auf die Planai

Vom Kollerhof aus gibt es zwei Möglichkeiten: Man fährt direkt zur Planai-Talstation nach Schladming oder steigt am nur wenige Minuten entfernten Hauser Kaibling in die 4-Berge-Skischaukel ein. Von dort gelangt man auf Skiern über das Ennstal zur Planai.

Gerade diese zweite Möglichkeit finde ich besonders schön: Man beginnt den Tag vergleichsweise ruhig am Hauser Kaibling und fährt anschließend weiter auf den bekannten Schladminger Weltcupberg. Zurück sollte man allerdings rechtzeitig aufbrechen – die Verbindung über mehrere Berge dauert länger, als man manchmal denkt.

 

Skifahren auf der Planai – für wen eignet sie sich?

Die Planai ist für mich der sportlichste der vier Schladminger Skiberge.

Die Pisten sind abwechslungsreich und teilweise anspruchsvoller als am Hauser Kaibling. Trotzdem muss man kein besonders guter Skifahrer sein, um auf der Planai einen schönen Tag zu verbringen. Es gibt auch breite und übersichtliche Abfahrten, auf denen Genussfahrer und Familien gut unterwegs sind.

Wer gerne flott fährt, findet sportliche rote und schwarze Pisten. Wer es gemütlicher mag, bleibt auf den leichteren Abfahrten rund um den oberen Bereich des Berges.

Nur die berühmte Talabfahrt mit dem Planai-Zielhang sollte man nicht unterschätzen. Besonders am Nachmittag kann sie durch die vielen Skifahrer und die bereits beanspruchte Piste ziemlich anstrengend werden. Wer sich die letzte Abfahrt nicht mehr zutraut, kann natürlich auch bequem mit der Gondel ins Tal fahren.

 

Die schönsten Pisten und Abfahrten auf der Planai

Welche Piste die schönste ist, lässt sich schwer sagen. Das hängt davon ab, wie gut man fährt und was man von einem Skitag erwartet.

Mir gefallen vor allem die breiten Abfahrten im oberen Bereich der Planai. Am Morgen sind die Pisten dort meist besonders schön präpariert und man kann die ersten Schwünge noch in aller Ruhe genießen.

Sportliche Skifahrer werden wahrscheinlich die längeren und steileren Abfahrten Richtung Schladming bevorzugen. Dort merkt man schnell, dass die Planai ein echter Weltcupberg ist.

Wer einen ganzen Tag Zeit hat, sollte nicht nur auf der Planai bleiben. Über die Verbindungen kann man weiter auf die Hochwurzen und Reiteralm fahren oder in die andere Richtung zum Hauser Kaibling. Genau diese Abwechslung macht die 4-Berge-Skischaukel für mich so besonders.

Mein Tipp: Nicht nur Pistenkilometer sammeln. Zwischendurch stehen bleiben, den Blick zum Dachstein genießen und auch einmal gemütlich auf einer Hütte einkehren. Ein schöner Skitag muss kein Wettkampf sein.

 

Die berühmte FIS-Abfahrt und der Planai-Zielhang

Die Planai ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Der Grund dafür ist vor allem das jährliche Nightrace.

Wenn die besten Slalomfahrer der Welt über den beleuchteten Zielhang fahren und zehntausende Menschen im Stadion mitfiebern, verwandelt sich Schladming für eine Nacht in einen riesigen Hexenkessel.

Aber auch außerhalb des Rennens kann man selbst über den berühmten Zielhang ins Tal fahren. Die gesamte FIS-Abfahrt vom Gipfel bis nach Schladming ist rund 4,6 Kilometer lang und verlangt einiges an Kondition.

Besonders der letzte Abschnitt ist steil. Am Nachmittag ist die Piste oft ausgefahren und kann recht anspruchsvoll sein. Man sollte sich also nicht dazu überreden lassen, nur weil man unbedingt einmal über den Weltcuphang gefahren sein möchte.

Wer sicher auf den Skiern steht, wird diese Abfahrt aber wahrscheinlich lange in Erinnerung behalten. Unten im Planai-Stadion anzukommen, wo sonst die weltbesten Skifahrer gefeiert werden, ist schon ein besonderes Gefühl.

 

Skifahren mit Kindern im Hopsi-Winterkinderland

Die Planai ist nicht nur etwas für sportliche Skifahrer.

Direkt bei der Bergstation liegt das Hopsi-Winterkinderland. Dort können Kinder in einem geschützten und übersichtlichen Bereich ihre ersten Schwünge versuchen.

Förderbänder, einfache Übungshänge und bunte Figuren sorgen dafür, dass das Skifahrenlernen nicht nur aus Hinfallen und Wiederaufstehen besteht. Die Kinder sollen vor allem Freude am Schnee und an der Bewegung bekommen.

Praktisch finde ich, dass das Kinderland direkt mit der Gondel erreichbar ist. Eltern und Großeltern müssen also nicht selbst Ski fahren, um die Kinder zu begleiten oder beim Üben zuzusehen.

Für Familien ist die Planai deshalb durchaus interessant. Während die Kinder im Hopsi-Winterkinderland üben, finden bereits bessere Skifahrer rundherum genügend Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Skitag.

 

Einkehrschwung und Hütten auf der Planai

Zu einem schönen Skitag gehört für mich auch eine gemütliche Einkehr.

Auf der Planai gibt es zahlreiche Skihütten und Restaurants. Vom schnellen Getränk auf der Sonnenterrasse bis zum ausgiebigen Mittagessen ist alles möglich.

Gerade an sonnigen Tagen würde ich allerdings nicht zu spät einkehren. Zwischen 12 und 13 Uhr sind die beliebten Hütten oft gut besucht. Wer etwas früher oder erst am Nachmittag Pause macht, findet meist leichter einen Platz.

Ich persönlich mag es, wenn eine Hütte nicht nur groß und modern ist, sondern noch etwas von der ursprünglichen Gemütlichkeit bewahrt hat. Eine warme Suppe, ein Kaiserschmarrn oder ein richtig gutes österreichisches Gericht schmecken nach einigen Stunden auf der Piste einfach besonders gut.

Aber Vorsicht: Wer danach noch über mehrere Berge zurückfahren muss, sollte die Zeit nicht ganz vergessen.

Planai oder Hauser Kaibling – welcher Skiberg passt zu mir?

Unsere Gäste fragen uns immer wieder, ob sie besser auf der Planai oder am Hauser Kaibling Ski fahren sollen.

Für mich ist der Hauser Kaibling der etwas gemütlichere Einstieg in die 4-Berge-Skischaukel. Die Pisten sind breit, übersichtlich und besonders am Morgen oft angenehm ruhig. Vom Kollerhof ist die Talstation außerdem in wenigen Minuten erreichbar.

Die Planai wirkt lebhafter und sportlicher. Hier spürt man die Nähe zu Schladming und die Atmosphäre eines bekannten Weltcupberges. Vor allem die langen Abfahrten bis ins Tal und der berühmte Zielhang machen sie besonders.

Wer gemütlich in den Skitag starten möchte, beginnt am Hauser Kaibling. Wer sportliche Abfahrten, Weltcupatmosphäre und etwas mehr Trubel sucht, wird sich auf der Planai wohlfühlen.

Eigentlich muss man sich aber gar nicht entscheiden. Beide Berge sind miteinander verbunden und können mit demselben Skipass befahren werden.

Unsere Tipps für einen Skitag auf der Planai

Wer direkt in Schladming einsteigen möchte, sollte möglichst früh losfahren. Rund um die Planai-Talstation kann am Morgen viel Betrieb sein.

Vom Kollerhof aus finde ich den Einstieg über den Hauser Kaibling meistens angenehmer. Die Talstation ist nur etwa zehn Autominuten entfernt und auch mit dem kostenlosen Skibus erreichbar.

Von dort fährt man über die Pisten weiter zur Planai. Wer danach wieder auf Skiern zum Hauser Kaibling zurückkehren möchte, sollte rechtzeitig aufbrechen. Man muss mehrere Liftanlagen und Abfahrten einplanen. Eine gemütliche Einkehr am Nachmittag kann sonst schnell länger dauern als gedacht.

Außerdem empfehle ich, am Morgen zuerst die längeren Abfahrten zu fahren. Dann sind die Pisten noch frisch präpariert und meistens weniger befahren.

Den Planai-Zielhang würde ich nur hinunterfahren, wenn man sich wirklich sicher fühlt. Wer müde Beine hat oder mit steilen und ausgefahrenen Pisten nicht gut zurechtkommt, fährt besser mit der Gondel ins Tal. Man muss niemandem etwas beweisen.

Und nach dem Skitag? Zurück im Kollerhof warten ein gutes Abendessen und auf Wunsch unsere kleine Sauna. So darf ein Wintertag bei uns gerne enden.

Häufige Fragen zur Planai im Winter

Ist die Planai für Anfänger geeignet?

Ja. Im oberen Bereich gibt es auch leichtere, breite und übersichtliche Pisten. Anfänger sollten den steilen Planai-Zielhang jedoch besser meiden.

Ist die Planai für Kinder geeignet?

Ja. Direkt bei der Bergstation befindet sich das Hopsi-Winterkinderland mit Übungshängen, Förderbändern und spielerischen Stationen für Kinder.

Kann man vom Hauser Kaibling auf die Planai fahren?

Ja. Hauser Kaibling und Planai sind Teil der zusammenhängenden 4-Berge-Skischaukel. Man kann auf Skiern und mit den Liftanlagen von einem Berg zum nächsten wechseln.

Wie lang ist die FIS-Abfahrt auf der Planai?

Die FIS-Abfahrt vom Gipfel bis nach Schladming ist ungefähr 4,6 Kilometer lang. Besonders der letzte Abschnitt über den bekannten Zielhang ist steil und anspruchsvoll.

Kann man den Planai-Zielhang umgehen?

Ja. Wer den steilen Zielhang nicht fahren möchte, kann rechtzeitig eine andere Abfahrt wählen oder bequem mit der Gondel ins Tal fahren.

Wie kommt man vom Kollerhof zur Planai?

Man kann direkt mit dem Auto oder Skibus nach Schladming fahren. Die für unsere Gäste meist angenehmere Möglichkeit ist der Einstieg am nahe gelegenen Hauser Kaibling. Von dort gelangt man über die 4-Berge-Skischaukel auf die Planai.

Ist der Skibus kostenlos?

Mit einem gültigen Skipass kann der Skibus kostenlos benutzt werden. Eine Haltestelle befindet sich in der Nähe beziehungsweise direkt beim Kollerhof.

Wie viele Pistenkilometer bietet die 4-Berge-Skischaukel?

Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm bieten zusammen 123 miteinander verbundene Pistenkilometer.

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